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Ausschnitt aus oben genannter Website:

Während der alljährlichen Saison des Museums in den Monaten April bis Oktober bietet das Museum allen regionalen Künstlern und Hobbyhandwerkern an, ihre Werke zu präsentieren. Diese zusätzliche Plattform macht den Besuchern deutlich, dass auch heute noch das Handwerk von Interesse ist und verdeutlicht die kreativen Möglichkeiten „eigener Hände Arbeit“.

Das Museum Prassek-Scheune befindet sich in einer renovierten 400 Jahre alten Fachwerkscheune gleich neben dem Schloss derer zu Löwenstein, nahe dem Kreuzwertheimer Mainufer. Die in Zusammenarbeit mit dem Wertheimer Grafschaftsmuseum wissenschaftlich aufgearbeitete Sammlung wurde der Öffentlichkeit erstmals anlässlich des Jubiläums 1.000 Jahre Marktrecht Kreuzwertheim zugänglich gemacht und bereichert seither die Wertheimer Museumslandschaft als weiteres Standbein. Auf 200 Quadratmetern zeigt die Museumsleiteren, Gisela Hyn, derzeit ca. 2.000 Exponate, die das Leben zwischen dem 19. und der Mitte des 20. Jahrhunderts in der "alten Grafschaft" umfassen. Ganz im Geiste des Stifters, Alfred Prassek, lässt sich ablesen, wie beschwerlich das Leben der Menschen war und mit welcher Rasanz die einziehende Technik das Leben verändert hat, welches über Jahrhunderte hinweg als gleichmäßiger Strom dahingegangen war. Gezeigt wird der Alltag aller Lebensbereiche, vom Schuster über Schlosser, Steinmetz, Tischler, Seiler, Büttner, Imker, Bäcker, Metzger, die Land-, Milch-, Haus- und Holzwirtschaft, zudem, in einer liebevollen Extraausstellung: der Schulalltag der Kinder.

Die Alfred-Prassek-Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Kulturgüter aus dem Bereich der alten Wertheimer Grafschaft zu erhalten. Dazu gehören die Förderung und der Erhalt der Bräuche, auch jener Wertheimer, die sich nach 1945, aus dem Osten kommend, hier angesiedelt haben. Die Stiftung unterstützt die wissenschaftliche Erforschung unter volkskundlichen, kunstgeschichtlichen sowie landschafts- und denkmalschützerischen Aspekten. Die Jugendhilfe wird zielgerichtet, unter anderem mit Sprachunterricht für die Kinder ansässiger Auslandsdeutscher unterstützt. Stiftungsvorstand ist Helmut Arnold, sein Stellvertreter Dr. Rudolf Lachenmann. Die Kuratoren sind: Jochen Heidelmann, Walter Kurtz, Wolfgang Schuller und die Witwe des Stifters, Hilde Röth-Prassek.