Museen an Main und Tauber Jahresübersicht 2019

Zu den bislang 9 Museen, die gemeinsam mit einem Prospekt und einem Internetauftritt (www.kultur-an-main-und-tauber.de) für die Kulturlandschaft an Main und Tauber werben, sind seit 2016 drei weitere Museen hinzugekommen:

Das 2014 neu gegründete Kurtz Ersa Hammermuseum und der historische Eisenhammer vermitteln „Gelebte Technik seit 1779“. Die Ausstellung zeigt 235 Jahre Firmen- und Industriegeschichte: von den Anfängen des Eisenhammers mit seinen Schmiedeprodukten bis zum international agierenden Kurtz Ersa- Konzern heute.

Die Prassek-Scheune befindet sich in einer renovierten 400 Jahre alten Fachwerkscheune nahe dem Kreuzwertheimer Mainufer. Die Exponate umfassen das Leben zwischen dem 19. und der Mitte des 20. Jahrhunderts in der "alten Grafschaft". Gezeigt wird der Alltag aller Lebensbereiche, vom Schuster über Schlosser, Steinmetz, Tischler, Seiler, Büttner, Imker, Bäcker, Metzger, die Land-, Milch-, Haus- und Holzwirtschaft, zudem, in einer liebevollen Extraausstellung: der Schulalltag der Kinder.

Seit 2019 ist das Franck-Haus des Weinhändlers Franz Valentin Franck (1702 - 77) in Marktheidenfeld hinzugekommen, mit Kunstausstellungen, Konzerten und Lesungen.


DEUTSCHORDENSMUSEUM BAD MERGENTHEIM
800 Jahre Deutscher Orden in Mergentheim und Literatur im Schloss

Das Jahr 1219 ist für Mergentheim und für den Deutschen Orden von großer Bedeutung, denn in diesem Jahr wurde der „Grundstein“ für die außergewöhnliche Entwicklung der Stadt zur europaweit vernetzten Ordenszentrale und Residenz des Hochmeisters gelegt. Das ist für das Deutschordensmuseum und die Stadt Bad Mergentheim ein Grund, mit zahlreichen weiteren Partnern in diesem Jahr das Jubiläum „800 Jahre Deutscher Orden in (Bad) Mergentheim“ unter der Schirmherrschaft des Hochmeisters Frank Bayard zu feiern. So laden am „Tag der offenen Tür“ am 16. Juni alle Anlieger im Schloss, u. a. auch Polizei, Amtsgericht und Finanzamt, zu einem großen Erlebnisfest. Von 14. Juli 2019 bis 26. Januar 2020 informiert die Sonderausstellung „Mythos und Wahrheit. Deutscher Orden im Südwesten“ über das Wirken des Deutschen Ordens und seiner Mitglieder in den Balleien (Provinzen) Elsaß-Burgund und Franken.

Die Reihe „Literatur im Schloss“ wartet in ihrem 15. Jahr weiterhin mit hochkarätigen Lesungen auf. Am 27. März ist Buchpreisträgerin Ursula Krechel mit einer Lesung aus ihrem aktuellen Roman „Geisterbahn“ zu Gast. Im November ist mit der 3. Winterlese, dem Büchermarkt unabhängiger Verlage, ein Höhepunkt des literarischen Jahrs zu erwarten.

Anschrift:

Deutschordensmuseum Bad Mergentheim
Schloß 16
97980 Bad Mergentheim

Tel: 07931/52212
Fax: 07931/52669

E-mail: info@deutschordensmuseum.de
Internet: www.deutschordensmuseum.de


SPESSARTMUSEUM LOHR AM MAIN

Wanderausstellung. „Wenn die Alten erzählen. Dialekt und Lebensart in Unterfranken“ & Sonderschau „Mensch und Wald in fast vergessenen Wörtern“
Seit 31. Oktober 2018 bis 10. März 2019

Die Wanderausstellung wurde vom Verein zur Bewahrung des unterfränkischen Dialekts konzipiert und umgesetzt – sprachwissenschaftlich begleitet vom unterfränkischen Dialektinstitut der Universität Würzburg. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Sonderschau des Spessartmuseums „Mensch und Wald in fast vergessenen Wörtern“.
Unterstützt vom Bezirk Unterfranken und der Dr. Woehrnitz-Stiftung Lohr a. Main.

„Kunst im Turm“
Seit 02. Dezember 2018 – 07. April 2019
In der zwölften Ausstellung der Reihe „Kunst im Turm“ zeigt die Obernburger Künstlerin Irmtraud Klug-Berninger Papierobjekte. Im Gegensatz dazu kann man Metallobjekte des bereits verstorbenen Lohrer Künstlers, Industriellen und Kunstmäzens Alfred Rexroth (1899 – 1978) sehen.

„Kunst im Turm“
09. April – 04. August 2019
Die 13. Ausstellung in der Reihe. Diesmal mit Dagmar Schad, Gladbacher Malerin und Bildhauer Matthias Braun aus Aschaffenburg.

Sonderausstellung „Von Flandern nach Franken ¬¬– Die Grafen von Loon und Rieneck
Spuren aus 1000 Jahren“

10. Mai – 03. November 2019

42. Internationaler Museumstag
Sonntag, 19. Mai 2019
(www.museumstag.de)
Diesjähriges Thema:
„Museen – Zukunft lebendiger Tradition“. Im Spessartmuseum heißt es: „Die Ritter sind los!“

„Kunst geht fremd… und zeigt Kante“
23. Juli – 03.November 2019
(WWW.KUNST-GEHT-FREMD.DE) 14 Unterfränkische Museen tauschen Exponate aus.

April bis Oktober, jeweils am 2. und am 4. Sonntag im Monat, jeweils um 15 Uhr
Märchenstunde mit Schneewittchen

14. April und 28. April, 12. Mai und 26. Mai, 9. Juni und 23. Juni, 14. Juli und 28. Juli,
11. August und 25. August, 8. September und 22. September, 13. Oktober und 27. Oktober,
jeweils um 15:00 Uhr im Spessartmuseum.
Anmeldung ist nicht erforderlich!
im Erthalzimmer
(in Zusammenarbeit mit: Touristinformation Lohr)

Sonderausstellung „LEICHT & SCHWER. Kunst und Kunsthandwerk aus Papier und Metall im Spessart“
06. Dezember 2019 – voraussichtlich bis Mitte 2020.

Ausblick 2020
„Allerlei Wunder, eine Erzählstunde für Kinder“
Montag, 06.01.2020 (Hl. Dreikönige) um 15 Uhr

Karin Mähler entführt in die Welt der Märchen und Sagen und lässt Räuber, Ritter, Feen und Prinzessinnen lebendig werden. Geschichten rund um „Waldzauber“, „Spieglein, Spieglein…“, „Schwanengeheimnis“ und „Wintermärchen“ verzaubern kleine und größere Zuhörer. Jede Erzählstunde endet in der „Wirklichkeit“ in der jeweils passenden Abteilung des Museums. So können die Kinder ganz nebenbei etwas erfahren über die Herstellung von Glas und Spiegel oder den Wald und die „wahren Spessarträuber“ oder in der Abteilung Schlossgeschichte einen Ritterhelm und ein Kettenhemd hautnah erleben.
Keine Anmeldung erforderlich.

GLASMUSEUM WERTHEIM
Veranstaltungen

Sa, 23.03.2019, 10 – 16 Uhr
Workshop mit Leoni Sittler: Herstellung von Pflanzenwässern / 50 €
Wir werden aus Pflanzen (z. B. Lavendel) kostbares Pflanzen-Kraft-Wasser (Hydrolat) herstellen, die wir für die Küche verwenden oder für Körperprodukte weiterverarbeiten können. (max. 8 Teilnehmer)
Anmeldung unter 09342 6866 bis 15.02.2019

So, 24.03.2019, 10 – 16 Uhr
Workshop mit Leoni Sittler: Naturkosmetik herstellen / 50 €
Wir werden Badebomben, Gesichtscreme, Lippenpflege und noch vieles mehr herstellen. (max. 8 Teilnehmer, Anmeldung unter 09342 6866 bis 15.02.2019)
Teilnahme an beiden Workshops: 80 € statt 100 €)

Sa, 13.04.2019, 13 – 18 Uhr
„Tag der offenen Tür“ mit Wertheimer Ostermarkt (Sa, 13. – So, 14.04.)

So, 19.05.2019, 13 – 18 Uhr
„Internationaler Museumstag“ unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“

Do, 15.08.2019, 18 – 20 Uhr GLASMUSEUM
Wertheimer Stadtevent „Shoppen und Schöppeln“, 14 – 20 Uhr
GLASMUSEUM: alle 30 Minuten „Junger Wein aus alten Gläsern“ mit Wein aus historischen Trinkgefäßen

Sa, 30.08., 10 – 16 Uhr, bis So, 31.08.2019, 10 – 12 Uhr
Workshop mit Leoni Sittler: Seifen sieden / 50 € zzgl. 20 € Materialkosten je Seifenblock
Wir unterhalten uns über die Auswahl der Öle und Fette und warum die Qualität der Rohstoffe für die Haut so wichtig ist. Gemeinsam werden wir die Seifenrezepte in Kaltverfahren in die Tat umsetzen. Jeder kreiert 2 Seifenblöcke (à ca. 12 Seifenstücke), Wirkstoffe, Farben und Düfte nach Wahl, z. B. mit Kaffee als Küchenseife gegen Knoblauch- und Zwiebelgeruch.
(Teilnahme ab 16 Jahren / max. 4 Teilnehmer)
Anmeldung unter 09342 6866 bis 15.06.2019)

So, 15.12.2019, 17 Uhr
„Wertheimer Adventskalender“: Führung bei Kerzenschein durch die historische Christbaumschmuck-Sammlung

Ausstellungen

„Local Heroes – bitte anfassen“
An 10 ausgewählten Stationen zum Anfassen können die Besucher den Werk(t)stoff Glas auf ganz unterschiedliche Weise erfühlen und entdecken. „Local Heroes – bitte anfassen“ ist eine Initiative des GLASMUSEUM WERTHEIM e. V. mit dem Stadtmarketing Wertheim e. V. zum Projekt „BUY LOCAL – Besorg’s Dir vor Ort“.

„Spielstationen-Parcours”
Im „Spielstationen-Parcours“ können Kinder und Jugendliche mit ihren Familien oder Freunden an 35 Glas-Spielstationen die unterschiedlichen Facetten des Werk(t)stoffes Glas auf spielerische Weise entdecken und begreifen, u. a. Murmellabyrinth, Liebesbarometer, Flaschenteufel, Periskop, Flohmikroskop und vieles mehr.

„Kostbarkeiten aus Glas“, Texte & Audioguide dt./engl.
50 ausgewählte Kostbarkeiten aus unserer Sammlung Glas von A - Z stehen für die über 3000jährige Geschichte des Werk(t)stoffe Glas. Die Besucher erkennen die glastechnologischen Fortschritte und die damit verbundene Entwicklung vom Luxusglas zum Werkstoff für Industrie und Medizin wie es u. a. in Wertheim produziert wird.

Historische Christbaumschmuck-Sammlung
„Thüringen’s Christbaumschmuck-Industrie und seine Entwicklung“
Die überregional bedeutende Christbaumschmuck-Sammlung (ab 1880) erinnert an die Herkunft der Wertheimer Laborglasindustrie aus Thüringen. 1000 weihnachtliche Figuren von den anfänglichen Früchten bis zu den ersten maschinell geblasenen Christbaumkugeln vermitteln die Entwicklung von Thüringens Christbaumschmuck-Industrie bis heute – der Grundlage der Wertheimer Laborglasindustrie.

30.11.2019 – 06.01.2020
Weihnachtsausstellung: „Christbaumschmuck aus Glas“
Eröffnung: Sa, 30.11.2019, 16 Uhr

Zum Ausleihen:
Energieparcours mobil – Alle Energie kommt von der Sonne?
Eine Attraktion für Kinder, Jugendliche und Familien ist der ausleihbare Energieparcours mit 28 interaktiven Stationen. Vier Themen werden beleuchtet, die auf spielerische Weise den jungen Besuchern die komplexen Energiefelder näherbringen: Energieformen, Energieträger, Energie messen (Strom), Energie und Glas (Wundergemisch zur Energiegewinnung/zum Energiesparen). Der Energieparcours zum Ausleihen richtet sich an Schulen, Industrie-/Handwerkskammern, Bildungsträger, Energieversorger und das Thema Energie betreffende Institutionen.

GRAFSCHAFTSMUSEUM WERTHEIM
Sonderausstellungen Vorträge Veranstaltungen Museumspädagogik

2. März – 29. Juni „Mechanische Tierwelt“
Sonderausstellung
Die Berliner Künstler Sebastian Köpcke und Volker Weinhold haben historische Blechtiere internationaler Hersteller von 1900 bis 1970 gesammelt, um sie in inszenierten Fotografien in ihr scheinbar natürliches Umfeld zu versetzen. Es ist die erste Ausstellung ihrer Art, die sich mit diesen Blechtieren beschäftigt und diese klackernd, ratternd, springend und watschelnd zum Leben erweckt. Über 160 der bunt bedruckten Spielzeuge sowie großformatige Fotos und ein Film erwarten kleine und große Besucher im Grafschaftsmuseum. Ob die Wertheimer auch Blechspielzeug hatten? Das verraten wir in dieser Ausstellung!

17. März 15 Uhr „Klappern, Zischen, klackern– wie Tiere kommunizieren“
Vortrag mit Harald Hilbig/ Kreuzwertheim im Modersohn-Saal im Grafschaftsmuseum, Kinder sind herzlich willkommen
Die Blechspielzeugtiere rattern und klackern, wenn man sie aufzieht. Geben Tiere im wirklichen Leben auch Geräusche von sich und was bewirken sie? Wie verständigen sich die Tiere untereinander? Von dem versierten Kenner der Fauna und Flora unserer Region, Harald Hilbig aus Kreuzwertheim, erfahren wir Interessantes über die Verständigung der Tiere. Die Tonbeispiele dazu werden auch für Kinder und Jugendliche spannend sein.

22. März 19 Uhr „Bertolt Brecht. Da es so ist, bleibt es nicht so.
Auf Spurensuche“
Ein literarischer Abend mit Norbert Stallkamp, Christina Gläser/ Gesang und Ronny Horn/ Klavier im Modersohn-Saal im Grafschaftsmuseum
Rebellisch, großmäulisch, sehr früh reif und schon da ein Meister der one-liner: „In mir habt ihr einen, auf den könnt ihr nicht bauen.“ Das ist der junge Brecht, ideologisch ungeschliffen inszeniert er sich ebenso wild wie altklug und haut „Im Dickicht der Städte“ einen der größten Theaterschlusssätze aller Zeiten raus: „Das Chaos ist aufgebraucht, es war die beste Zeit.“ In Berlin sein Durchbruch. Die Ungleichheit der Verhältnisse. Und der Haifisch, der hat Zähne.

2. Juni 10 – 19 Uhr „Erstes Museumsfest“
Das Museumsteam lädt Sie ganz herzlich zu verschiedenen Aktivstationen und kulinarischen Köstlichkeiten im Museum und im Museumshof ein!

16. Juli 19 Uhr „Fritz Bach (1890 – 1972) – der (Un)bekannte.“
Sonderausstellung
Fritz Bach ist als Maler vielen Wertheimern ein Begriff. Aber was weiß man eigentlich über diesen, einer alten Wertheimer Familie entstammenden Künstler? In der Ausstellung werden Gemälde aus
dem Museumsbestand und Privatbesitz sowie interessante Dokumente zur Familiengeschichte gezeigt, die neue Aspekte aus dem Leben und Werk des „Kunstmalers Bach“ präsentieren.

21. Oktober 19 Uhr „Wertheim am Wasser“
Eine neue Dauerausstellung
Wertheim ist undenkbar ohne Wasser. Eine neue Dauerausstellung im Erdgeschoss beleuchtet verschiedene Aspekte der Stadt an zwei Flüssen. Die Wertheimer Forscherkids haben eigens dazu Aktivstationen gestaltet, bei denen Sie das Hochwasser aus Sicht einer/s Feuerwehrmannes/frau betrachten. Ab 22. Oktober wird die Ausstellung ständig zu sehen sein.

6. Dezember 2019 – 12. Januar 2020 „Faszination Kaleidoskop“
Sonderausstellung
Unendlicher Wandel – Faszinierendes Spiel. Wir entführen Sie in die Welt der Kaleidoskope, die auch im Computerzeitalter verschwenderisch schön sind, in strahlenden Farben erscheinen und in stetigem Wandel magisch anziehen. Die „Licht-Spiegel-Spiel-Bewegungs-Objekte“ sind handgefertigt von Monika und Ulrich Karl aus Buhlenberg in Reinland-Pfalz– also echte Karleidoskope!

Ganzjährige museumspädagogische Angebote
Alle aufgeführten Projekte können von Schulklassen, Feriengruppen, Kindergeburtstags-gesellschaften etc. gebucht werden. Eine Voranmeldung ist bei allen Angeboten erforderlich, da wir die Angebote speziell auf die Altersgruppe abstimmen möchten.

 „Heute machen wir blau!“
Die Farbe Blau verfolgt uns seit vielen Jahrzehnten im Museum. Am auffälligsten ist das seltene blaue Haus, das an den Museumshof angrenzt und in historischem Smalteblau gestrichen ist. Traditionell wird im Museum auch der „Blaudruck“ angeboten, da wir die Druckstocksammlung einer ehemaligen Wertheimer Blaufärberei aufbewahren. Die Farbe Blau findet sich überall im Museum – vom Gebäude über die Kleidung zum Gemälde. Wir gehen auf Entdeckungsreise. Dieses Programm besteht aus Modulen, die kombinierbar sind:
 Führung, 45 min.
 Praxis „Blaudruck“, 45 min.
 Praxis „Origami-Blauwale“, 15 min.
Info und Anmeldung: Dr. Constanze Neuendorf, Tel. 09342 301-511 oder grafschaftsmuseum-neuendorf@t-online.de

 Blaudruck
In unserer Museumssammlung befinden sich Druckstöcke aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Sie wurden früher zum Direktdruck, aber auch zum Blaudruck, einem Reservedruckverfahren, verwendet. Mit ausgewählten Modeln können mitgebrachte Leinen- und Baumwollstoffe oder bei uns erworbene Leinentaschen und t-shirts unter Anleitung mit kochfester Stoffdruckfarbe im Direktdruck verziert werden. So entstehen hübsche selbstgemachte Mitbringsel aus Wertheim.
Info und Anmeldung: Dr. Constanze Neuendorf, Tel. 09342 301-511 oder grafschaftsmuseum-neuendorf@t-online.de

 Sei du ein Ritter!
Bei diesem Projekt erfahren Kinder im Alter von 8 – 10 Jahren Interessantes über
die soziale Herkunft, Ausbildung und gesellschaftliche Stellung eines Ritters
ritterliche und unritterliche Waffen
die Ritterrüstung
den Knappen und das Pferd, die wichtigsten Partner eines Ritters
das Ritterturnier
Höhepunkt ist die Präsentation und Anprobe einer originalgetreu nachgebauten Rüstung des Wertheimer Grafen Johann I. um 1390 sowie kostbarer und repräsentativer Kleidung höfischer Damen aus dieser Zeit. Den Abschluss bildet ein Besuch der benachbarten Stiftskirche, in der auf einer Grabplatte Graf Johann I. in seiner herrschaftlichen Rüstung zu sehen ist.
Info und Anmeldung: Thomas Friedel, Tel. 09342 301-512 oder grafschaftsmuseum-friedel@t-online.de

 Die Kunst der Feuererzeugung
Die Feuererzeugung vor der Zeit des Feuerzeugs und der Streichhölzer bildet den Inhalt dieser Aktion. Experimentiert wird mit Feuerstein, Feuerbohrer sowie mit der Feuerpumpe. Neben heftigem Funkenschlagen werden die Kinder Zunder zum Glimmen bringen. Sie erfahren darüber hinaus Wissenswertes über den „Stahl der Steinzeit“, den Feuerstein, der über Jahrtausende hinweg eine zentrale Rolle nicht nur bei der Feuererzeugung spielte.
Info und Anmeldung: Thomas Friedel, Tel. 09342 301-512 oder grafschaftsmuseum-friedel@t-online.de

 Die Kunst des Silhouttenschnitts
In der Zeit von 1760 bis 1840 war es bis in die höchsten Kreise Europas Mode, den Schatten der Menschen auf Papier zu bannen. Mit Hilfe eines nachgebauten Silhouettenstuhls aus dem 18. Jahrhundert fertigen wir gemeinsam Schattenrisse an. Zum Einsatz kommt dabei auch der Pantograf, ein altes Zeichengerät, das auch Storchschnabel genannt wird.
Info und Anmeldung: Ursula Wehner, Tel. 09342 301-511 oder grafschaftsmuseum-wehner@t-online.de

MUSEUM „SCHLÖSSCHEN IM HOFGARTEN“, Wertheim

Das Museum „Schlösschen im Hofgarten“ befindet sich in etwa 1 km Entfernung von der Altstadt Wertheims, idyllisch von einem Landschaftspark umgeben. Neben der ständigen Sammlung zur Berliner Secession und Künstlern der Romantik sowie einer hochkarätigen Porzellansammlung aus der Zeit des Klassizismus, widmet man sich hier in Sonderausstellungen der Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. So beginnt die Saison Anfang Mai mit einer Ausstellung über die Berliner Künstlerin Jeanne Mammen (1890-1976), die in Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin und der Stiftung Jeanne Mammen gezeigt wird. Ihre Bilder spiegeln die Boulevards in Paris um 1900 und die wilden zwanziger Jahre, mit ihren selbstbewussten, berufstätigen Frauen und das Berlin der Nachkriegszeit. Eine Ausstellung über den Landschaftsmaler Eugen Bracht (1842-1921) wird ab August zu sehen sein. Dieser gilt durch seine - zuweilen mystische - Lichtführung als ein Vertreter des deutschen Impressionismus, der jedoch nicht nur in der Natur arbeitete, sondern auch Industriemotive aufgreift. Die Bilder dieser Ausstellung stammen aus Privatbesitz.

Zum Jahresende bis April 2020 wird mit „Zu Gast bei…“ – Private Interieurs Bilder des 19. und 20. Jahrhunderts mit Innenraumansichten zeigen. Die Gemälde werden größtenteils vom Berliner Stadtmuseum zur Verfügung gestellt. Wie zu allen Ausstellungen im „Hofgartenschlösschen“ wird es ein Begleitprogramm sowie eine Publikation geben. Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm aus Lesungen, Gartenfesten und Konzerten kann man auch der in Kürze neu gestalteten Website entnehmen. Führungen durch Museum und Park sowie Kinderprogramm auf Anfrage.

Museum „Schlösschen im Hofgarten“
Würzburger Str. 30
97877 Wertheim
www.schloesschen-wertheim.de


Kurtz Ersa HAMMERMUSEUM

Kurtz Ersa HAMMERMUSEUM
Jeden ersten Sonntag im Monat: Museumsbrunch – Museumsbesuch und Brunch im Schwarzen Bock. Beginn ab 10:00 Uhr. Reservierungen unter 09342-805459

22. April, Ostermontag: Museumsführung und ein anschließendes 3-Gang Menü im Schwarzen Bock, 11:00-15:00 Uhr. Reservierungen unter 09342-805459

Freitag, den 10. Mai: „Heute wird das Glück geschmiedet!“ – Hufeisenschmieden im Eisenhammer, im Anschluss ein fränkisches Hochzeitsessen 11:00-15:00 Uhr. Reservierungen unter 09342-805459

Samstag, den 1. Juni: „Black Smith and White Dinner“ - Museumsführung, Schmiedevorführung im Eisenhammer. Im Anschluss ein 5-Gänge Menü im Schwarzen Bock. Beginn ab 17:00 Uhr, Reservierungen unter 09342-805459

Sonntag, den 7. Juli 2019: „HAMMERMUSEUM Geburtstagsfest“

HAMMERMUSEUM Geburtstagsfest findet am 7. Juli 2019 von 10:00 bis 16:00 Uhr statt. Groß und Klein sind herzlich eingeladen an diesem Tag mit uns gemeinsam den HAMMERMUSEUM Geburtstag zu feiern. Mit Museumsführungen, vielen Mitmachstationen und weiteren Aktionen auf dem Eisenhammer. Das Beste kommt wie fast immer zum Schluss: Der Eintritt ist frei. Ab 17:00 Uhr gib es ein musikalisches Jazz-Highlight im Hammermuseum mit „Heye’s Society“. Kartenverkauf an der Abendkasse im Hammermuseum.

Sonntag, den 4. August: „Die Kraft der vier Elemente“ – Erde, Feuer, Wasser, Luft. Museumsführung und Schmiedevorführung im Eisenhammer, anschließend ein 4-Elemente – Menü im Schwarzen Bock. Beginn um 16:00 Uhr. Reservierungen unter 09342-805459

Samstag, den 14. September: „Ein mörderischer Abend“ - Mörderische Museumsführung und anschließend ein Abendessen mit historischen Speisen im Schwarzen Bock. Beginn um 17:00 Uhr. Reservierungen unter 09342-805459

Montag, den 3. Oktober 2019: „Türen auf für die Maus“

Am 3. Oktober können die Maus-Fans im Eisenhammer des Kurtz Ersa Historic Centers erleben wie glühendes Eisen geschmiedet wird, schauen dabei einem echten Schmied über die Schulter und dürfen sogar selbst mit einem Hammer das glühende Eisen schmieden. Dabei funktioniert seit der Errichtung des Eisenhammers im Jahr 1779 alles stromlos, angetrieben mit Wasserkraft. Im Hammermuseum des Kurtz Ersa Historic Centers können die Maus-Fans dann an einem Modell die Regulierung der Wasserkraft spielerisch erlernen, die Schmiedeprodukte aus dem letzten Jahrhundert bewundern, Näheres zum damaligen Alltag erfahren oder ihre eigene Kraft messen. Aus einem kleinen Eisenhammer wuchs in der Region um Hasloch im Laufe der letzten Jahrhunderte eine große Unternehmensgruppe. Was hier produziert wird können die Maus-Fans ebenso im Hammermuseum erleben, wie z. B. an einer interaktiven Lötstation der Firma Ersa, wo eine historische Radioschaltung gelötet werden kann, ganz ohne Wärme dafür aber auf einem Touchscreen-Monitor.


MUSEUM PRASSEK-SCHEUNE
Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2019

Die traditionelle Eröffnung der Saison des Heimat- und Handwerkermuseums in Kreuzwertheim, Pfarrgasse 9 beginnt am Samstag, den 6. April 2019 und endet am 19. Oktober 2019. Wenn keine besonderen Öffnungszeiten angegeben werden, so ist das Tor in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet und für jedermann zugänglich. Der untere Bereich des Museums ist bedingt behindertengerecht begehbar, was aber bereits einen guten Einblick in die Sammlung ermöglicht.

Die Faschingsgesellschaft Kreuzwertheim e. V. organisiert auch in diesem Jahr wieder einen bunten Rosenmontagsumzug, der an der Prassek-Scheune vorbeiführt. Noch vor der Jahreszeit der Museumssaison steht während des Umzugs am 4. März ab 10.30 Uhr das Scheunentor an der Prassek-Scheune weit offen. Die Museumsleiterin Gisela Hyn wird wie in den vergangenen Jahren mit selbstgemachtem Gebäck und warmen Getränken die Zuschauer versorgen um das Warten zu verkürzen.

Am 6. April startet die offizielle Saison für die Besucher mit einem kleinen aber feinen Trödelmarkt vor der Museumsscheune unter dem Motto „Zuviel des Guten“. Stöbern und Ergattern ist erlaubt.
Am Samstag, den 13. April 2019 feiert das junge Museum Prassek-Scheune sein 10-jähriges Jubiläum. Ab 13.00 Uhr erwartet Sie ein buntes Programm mit musikalischen Beiträgen des Musizierkreises Kreuzwertheim e. V., eine Auswahl zahlreicher handgefertigten Wollfilzprodukte aus der Werkstatt von Frau Amanda Roth, Marienbrunn, Rundgänge durch das umgestaltete Museum und eine reichhaltige leibliche Versorgung mit Kaffee, Kuchen, sonstigen Getränken und Gebäck warten auf geladene und interessierte Besucher. Die Museumsleitung und das Kuratorium der Prassek-Stiftung freuen sich auf ein geselliges Beisammensein.

Wie in vergangenen Jahren bietet das Museum wieder Menschen mit handwerklichen Fähigkeiten die Möglichkeit, ihr Können „Jung und Alt“ vorzuführen, bzw. zu erläutern. So ist es erfreulich, dass sich wieder Menschen aus der Region gefunden wurden, die das ermöglichen. Es sind
am Samstag, den 18. Mai, Herr Gerhard Beck aus Sonderriet als Korbflechter;
am Samstag, den 1. Juni, Herr Horst Walter aus Rauenberg als Holzbildhauer zu den üblichen Öffnungszeiten im Museum zu Gast.

Der Internationale Museumstag 2019 am Sonntag, den 19. Mai 2019 steht unter dem Motto: Museen – Zukunft lebendiger Traditionen. Dieser Titel bietet Anlass zur Rückschau auf die Zeit der beginnenden Industrialisierung Wertheims. Aus Thüringen und anderen ostdeutschen Ländern kamen die Menschen und fanden hier nach dem 2. WK ein neues Zuhause. Aber sie brachten nicht nur ihr Können, sondern auch ihre Traditionen mit. Das Handwerk des Klöppelns war und ist eines davon. Das Museum ist an diesem Tag ab11.00 Uhr geöffnet. Eine befreundete Frauengruppe aus Großostheim-Pflaumheim, die Ploimer Klöppelgruppe, unter Leitung von Marianne Rollmann hat ihr Kommen zugesagt und lädt alle Besucher/innen ein, Ihnen beim Tun bis etwa 16.00 Uhr über die Schultern schauen. Bei Unterhaltung und Bewirtung ist ein illustrer Museumstag zu erwarten.

Um der geweckten Neugierde über die handwerkliche Kunst des Klöppelns nachzukommen, bietet Frau Rosel von Alt aus Wertheim Eichel am Samstag, den 6. Juli 2019 einen Workshop an. Zur gewohnten Zeit ist das Museum geöffnet. Einfache Motive zum Probeklöppeln am Klöppelsack sind vorbereitet. Frau von Alt kommt bereits zum wiederholten Mal in die Scheune. Vielen ist sie für Ihre Klöppelkünste bekannt, deren Handhabung sie gerne weitert gibt. Um besser planen zu können bitte ich um Ihre verbindliche Anmeldung bis 3. Juli unter: 0151 51162828.

Vorankündigung zum „Türöffner-Tag“ am 3. Oktober 2019. Alljährlich findet der vom WDR initiierte Maus-Tag in ganz Deutschland statt. Viele Maus-Freunde warten bereits auf diesen besonderen Tag, zu dem viele Museen, Produktionsstätten und Einrichtungen einladen. Voraussichtlich wird auch das Museum Passek-Scheune in diesem Jahr wieder dabei sein und sich auf die jungen und älteren Maus-Fans freuen.

Zu einer hervorzuhebenden Aktion, die im vergangenen Jahr auf viel Begeisterung stieß, werden auch - obwohl bereits erst zum Ende des Kalenderjahres hin im November/Dezember – dieses Jahr die Mitarbeiter des Museums wieder einladen: Unter dem Motto „Museum bei Nacht“ wird bei Feuer und Kerzenschein ein gemütliches Beisammensein vor der Scheune stattfinden. Genießen Sie mit uns den Abend.

Sofern sich im Laufe der Museumssaison 2019 weitere Events an und in der Scheune abzeichnen sollten, z. B. in Form eines Workshops o. ä., so werden diese durch die regionale Presse veröffentlicht und mitgeteilt.

MUSEUM STADT MILTENBERG

GESCHICHTE STATT STAMMTISCH
5. Mai, 10 Uhr: „Kartografie in Franken“, Dr. Ernst Spindler

STADTVERFÜHRUNG
IM MUSEUM STADT MILTENBERG
immer dienstags, 7. Mai, 4. Juni, 2. Juli, 6. August, 3. September, 1. Oktober, jeweils 16:30 Uhr
Lassen Sie sich verzaubern vom Charme der über 400 Jahre alten Fachwerkhäuser mit der Dauerausstellung, die alles über die Geschichte der Stadt und der Region verrät: Leben und Arbeiten der Miltenberger seit dem 16. Jahrhundert, Schwerpunktsammlungen wie Judaica, Spielzeug, Jagdwaffen, regionale Kunst, Keramik und Römer.

SONDERAUSSTELLUNG: MILTENBERG MAPS – MEISTERWERKE DER KARTOGRAFIE
10. Mai bis 29. September 2019
Vom Kupferstich zur digitalen Landkarte - das Museum Stadt Miltenberg widmet der Kartografie eine eigene Sonderausstellung. Erstmals werden Schätze aus der umfangreichen Sammlung zur Region gezeigt. Die älteste Karte aus dem Bestand, die Miltenberg und das „Franckenlant“ zeigt, ist aus dem 16. Jahrhundert.
Angefangen von der Vermessung und Herstellung von Karten greift die Ausstellung weitere Aspekte auf. Über ihren praktischen Nutzen als Wegweiser hinaus, kann man in Karten auch kulturhistorische Entwicklungen „lesen“, z. B. historische Prozesse, wie die wechselnde territoriale Zugehörigkeit Miltenbergs. Ein besonderer Fokus liegt auf der künstlerischen Ausführung der Druckwerke: sie sind häufig kleine Kunstwerke, aufwendig koloriert und beispielsweise mit Stadtsilhouetten versehen.

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG MIT MUSEUMSFEST
19. Mai, 11 – 18 Uhr
Am Internationalen Museumstag findet das Museumsfest im Museum Stadt Miltenberg statt. Von 11 bis 18 Uhr wird ein buntes Programm an Führungen durch die Dauerausstellung und den Renaissancegarten, Bastelwerkstatt sowie einen Bücherflohmarkt geboten. Der Freundeskreis des Museums und das Museumsteam laden dazu herzlich ein. Der Eintritt ist am gesamten Tag frei.

STADTVERFÜHRUNG
DER BÜRGERLICHE RENAISSANCEGARTEN
So, 19. Mai 11 + 15 Uhr / Mi, 12. Juni, Mi, 10. Juli, jeweils 17 Uhr
Lassen Sie sich in die stille und heitere Gartenwelt der Renaissance entführen! Bei unserem Gartenrundgang erfahren Sie nicht nur etwas über das botanische Interesse und die Sammellust jener Zeit, sondern auch etwas über die Bedeutung der klösterlichen Heilkunst.

WEIHNACHTSAUSSTELLUNG: IKONEN
22. November 2019 – 15. Januar 2020
Die Weihnachtsausstellung hat Ikonen zum Thema. Die Kult- und Heiligenbilder der orthodoxen Kirche sind Offenbarungsträger, die die Gegenwart Gottes in einem Raum zeigen. Sie weisen auf die überirdische Wirklichkeit hin. Ikonen sind an feste ikonografische Vorlagen gebunden, die auf Erzählungen des Alten und Neuen Testaments zurückgehen. Die Maltechnik ist in den allermeisten Fällen Eitempera auf Holz. Die Ausstellung zeigt auch das Können von drei zeitgenössischen Ikonenmalern.

ADVENT IM MUSEUM
14.-15. Dezember 2019
Tannenschmuck, Lichterzauber, Plätzchenduft, Weihnachtsstimmung und vieles mehr…
Am 3. Adventswochenende präsentieren verschiedene Kunsthandwerker und Hobbykünstler ihre Arbeiten in den historischen Gebäuden des Museum Stadt Miltenberg. Außerdem werden kostenlose Sonderführungen durch die Weihnachtsausstellung und Kinderprogramm angeboten.
Für das leibliche Wohl sorgen die Museumsfreunde: Bei einem Glas heißem Apfelglühwein oder Kinderpunsch, hausgemachter Köstlichkeiten oder einem über dem Feuer selbstgebackenem Stockbrot laden sie zum Verweilen ein.

MUSEUM BURG MILTENBERG

SONDERAUSSTELLUNG: BARBARA SCHAPER-OESER
12. April bis 30. Juni 2019
Die Sonderausstellung beleuchtet das Schaffen der Würzburger Künstlerin Barbara Schaper-Oeser (geb. 1941). Die ausgebildete Textil- und Grafikdesignerin bildete sich autodidaktisch im künstlerischen Bereich weiter. Bei ihrer abstrakten Malerei und Objektkunst arbeitet sie bevorzugt mit Mischtechniken. Ihre Inspiration holt sich die Künstlerin aus dem Lebensumfeld.

STADTVERFÜHRUNG
IM MUSEUM BURG MILTENBERG
immer sonntags, 5. Mai, 2. Juni, 7. Juli, 4. August, 1. September, 6. Oktober, jeweils 14 Uhr
Kommen Sie mit zu einer spannenden Führung in die Mildenburg. Unsere versierten Führer vermitteln Ihnen interessante Details zu Künstlern, Kunstwerken und der Burg. Lassen Sie dabei auch immer Ihre eigenen Gedanken spielen - Sie werden erstaunt sein, wie viel es zu entdecken gibt!

STADTVERFÜHRUNG
TASCHENLAMPENFÜHRUNG DURCH DIE MILDENBURG
Mi, 12. Juni; Fr, 12. Juli; Mi, 14. August; Mi, 4. September, jeweils 21 Uhr
Mutige Entdecker werden gesucht: Mit der Taschenlampe erkunden wir die dunklen und geheimnisvollen Winkel der Mildenburg. Vielleicht entdecken wir im Bergfried ein paar Fledermäuse oder sehen im Garten Glühwürmchen.
Bitte Taschenlampe mitbringen!
Treffpunkt: Museum Burg Miltenberg

LUSTWANDELN AUF DER MILDENBURG
Do, 27. Juni, 19 – 22 Uhr
Lustwandeln Sie an einem lauen Sommerabend mit uns durch die Mildenburg. Dazu gibt es guten fränkischen Weinen, Kurzführungen und Jazzmusik.
Karten an der Abendkasse.

SONDERAUSSTELLUNG: PETER VOGT
2. August bis 1. November 2019
Die Sonderausstellung präsentiert Gemälde des Malers Peter Vogt (1944 -2013), ausgeliehen von der Stiftung Kunstfonds.
Peter Vogt studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München und ließ sich in der bayerischen Hauptstadt nieder. Nach einer abstrakten Phase wandte er sich Ende der 1970er Jahre der figurativen Malerei zu. Ausdrucksvolle Malerei mit kräftigen Pinselstrichen kennzeichneten seine Werke bis in die 1990er Jahre. Danach lässt sich ein stilistischer Wechsel erkennen, hin zu einer sachlichen, realistischen Malweise.
Die Ausstellung konzentriert sich auf Vogts Auseinandersetzung mit dem Menschen und seinen Gefühlsregungen. Bekannt sind vor allem seine Porträtserien. Immer wieder setzte er sich mit kunsthistorischen Themen und dem Medium Fotografie auseinander.

Öffnungszeiten Museum Stadt Miltenberg
16. März bis 1. November: Dienstag - Sonntag: 10 – 17:30 Uhr
2. November bis 14. Januar: Mittwoch – Sonntag 11 – 16 Uhr
15. Januar bis 15. März bleibt das Museum geschlossen, Führungen sind jederzeit möglich.

Öffnungszeiten Museum Burg Miltenberg
16. März bis 1. November:
Dienstag - Sonntag: 11 – 17:30 Uhr
November bis März bleibt das Museum geschlossen, Führungen sind jederzeit möglich.

Weitere Informationen und Kontakt:
Museen der Stadt Miltenberg
Hauptstr. 169-175
63897 Miltenberg
Tel. 09371/668504
info@museen-miltenberg.de
www.museen-miltenberg.de

DAS FRANCK-HAUS

Kultur im Franck-Haus, Marktheidenfeld
Franck-Haus, Marktheidenfeld, Untertorstraße 6

Franz Valentin Franck (1702 - 77), ein reicher Weinhändler und Kaufmann, errichtete 1745 das Franck-Haus. Seit seiner Sanierung hat sich der Bau zum kulturellen Zentrum der Stadt Marktheidenfeld entwickelt. Hier finden ganzjährig Kunstausstellungen und Veranstaltungen wie Konzerte und Lesungen statt. Der Festsaal wird hauptsächlich für Trauungen, aber auch für Empfänge der Stadt genutzt.

Die Kleinste Bibliothek der Welt

Im Jahr 2005 erhielt die Stadt Marktheidenfeld ein besonderes Erbe: Die in einen kleinen Koffer eingeschlossene „kleinste Bibliothek der Welt". Das Kunstwerk von Valentin Kaufmann aus Lengfurt am Main entstand in einer geselligen Runde im Jahr 1935, als es um den Weltrekord im Miniaturschreiben ging. Jedes der elf Bücher ist in Leder gebunden, besitzt eine Schließe, Goldschnitt und ist, bis auf eines, in einer eigenen Buchkassette untergebracht. Das „kleinste Buch der Welt", findet Platz in einer Haselnuss. Es ist nur 9,5 x 7,5 Millimeter groß.

Die Schauschmiede

Hinter dem Franck-Haus, am Ende des Durchganges zur Stiergasse, hat der Historische Verein Marktheidenfeld und Umgebung e.V. in einer ehemaligen Scheune eine alte Schmiedewerkstatt eingerichtet. Die Besichtigung der Schauschmiede ist während der Öffnungszeiten des Franck-Hauses möglich.

Ausstellungen Bildender Kunst im Jahr 2019

„Lageplan“ ist die Malerei von Elvira Lantenhammer von 9.2. bis 24.3. überschrieben, die sich zwischen Abstraktion und Konkreter Kunst bewegt.

Von 30.3. bis 12.5. steht „Eintauchen“ auf dem Programm: Manfred Neuner zeigt in seiner Malerei das Zusammenspiel von Landschaft, Wasser und Wolken.

„Phänomen-Raum“ heißt es von 6.4. bis 19.5.: Zu sehen ist Malerei von Su-Kyoung Yu sowie Installationen von Christine Wigge. Die eine erzählt mit Acryl und Tusche von imaginären Phänomene. Die andere beschäftigt sich mit der Beziehung von Form und Raum.

Unter dem Motto „Kunst – Hand – Werk“ zeigt Frauke Grauers von 1.6. bis 14.7. Glasbilder, die Licht und Helligkeit brauchen, um all die transparenten, farbigen und brillanten Schattierungen in ihrer Leuchtkraft hervorzuheben.

eigenARTIG wird es von 8.6. bis 21.7., dann sind farbigexpressive Malerei von Ursula Donath und Materialobjekte im Stil der Arte-Povera on Walter Lutz zu sehen.

Der Historische Verein Marktheidenfeld und Umgebung e.V. zeigt von 20.7. bis 1.9.2019 die Fotoausstellung „Gesichter erzählen“.

Von 27.7. bis 08.09. steht die „Paarbeziehung – ANGEWANDTundFREI“ im Mittelpunkt der Keramik von Andrea Müller sowie in den Skulpturen und Zeichnungen von Helmut Massenkeil.

Mit feiner Ironie malt Rolf Thuma. Von 7.9. bis 13.10.2019 ist seine Werkschau „sichtbar machen“ zu sehen.

Um die Themen Ursprung, Blühen und Vergehen kreisen Collagen, Malerei und Fotografien von Elke Martiny und Almut Martiny von 28.9. bis 10.11.2019 unter
dem Titel „Musée Imaginaire“.

Die Finalistenausstellung des 8. Bilderbuchwettbewerbs „Der Meefisch“ ist von 26.10. bis 29.12.2019 zu sehen. Verliehen wird der Meefisch für das beste unveröffentlichte
Bilderbuchprojekt im deutschsprachigen Raum.

Den Abschluss bildet von 23.11. bis 29.12.2019 die Schau des Deutschen Alpenvereins zum Thema das Thema „KLIMAwandel KlimaSCHUTZ“.

Information

Franck-Haus, Untertorstraße 6, 97828 Marktheidenfeld, Telefon: 09391 81785
franck-haus@marktheidenfeld.de
www.marktheidenfeld.de

Öffnungszeiten

Mittwoch - Samstag 14 -18 Uhr
Sonntag/Feiertag 10 -18 Uhr
Eintritt frei

Museum Obertor-Apotheke, Obertorstr. 10

Seit Oktober 2018 hat Marktheidenfeld ein privates Apotheken-Museum. Das Museum Obertor-Apotheke zeigt über 250 Jahre Apothekengeschichte mit lokalem Bezug sowie allgemeine Pharmaziegeschichte in historischer Einrichtung. Informationen und über 800 Exponate erläutern Alltag und Aufgaben eines Apothekers.
Weitere Informationen: www.museum-obertor-apotheke.de
Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober: Mittwoch und Samstag, jeweils 14.00 bis 18.00 Uhr
November bis April: Samstag, 14.00 bis 18.00 Uhr

Eintrittspreis:
3,00 € / 2,00 € mit Ermäßigung
Führungen nach Absprache :
Dr. Eric Martin, Tel.: 09391 98990, E-Mail: kontakt@museum-obertor-apotheke.de

Über den Museumsverbund:
Informationen über den Museumsverbund enthält auch der gemeinsame Prospekt „12 Museen an Main und Tauber“, der bei den Museen und sonstigen touristischen Einrichtungen ausliegt.

Bildmaterial der Museen

Museum.Stadt.Miltenberg.

Museum.Stadt.Miltenberg


Museum.Burg.Miltenberg.

Museum.Burg.Miltenberg



Rauch Museum, Freudenberg.

Rauch Museum – Herkunft und Gegenwart




Glasmuseum, Wertheim.


Die Welt des Glases von A – „Antikem Glas“ bis Z- „Zähnen aus Glas“
Um im L – „Liebesbarometer“ die Flüssigkeit durch die Glaskapillarröhre steigen zu lassen, braucht es viele wärmende Hände (Foto: Eckert)


Museum Schlösschen im Hofgarten, Wertheim.

Max Slevogts Porträt der Tänzerin Marietta di Rigardo aus Stiftung Wolfgang Schuller
ist Teil der Slevogt-Ausstellung im Museum Schlösschen im Hofgarten
im Frühjahr 2013




Grafschaftsmuseum und Otto-Modersohn-Kabinett, Wertheim.

Wertheim im 18. Jahrhundert zeigt die Ausstellung
zum 300. Geburtstag des Komponisten J. W. Glaser







Spessartmuseum, Lohr am Main.

Überfall in der Räuberabteilung des Spessartmuseums



Franck-Haus Marktheidenfeld (Andreas Hub)